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Anja aus Neubrandenburg schreibt:
"Richtige und falsche Freunde
Ich habe gerade gestern wieder feststellen dürfen, dass
einige Leute die man mal als Freunde bezeichnet hat, gar keine sogenannten
richtigen Freunde sind und waren, sondern nur spezielle Wegbegleiter.
Ich bin seit zwei Jahren in einer glücklichen Beziehung und
wir erwarten in Kürze unser Baby. Leider habe ich ein paar
"Freunde" am Anfang unserer Beziehung verloren. Mit einer
Namensvetterin von mir habe ich immer während meiner Singlezeit
viele Sachen angestellt und unternommen.
Ich hätte nie gedacht, dass gerade sie so missgünstig
ist. Sie hat meinen Freund damals kennengelernt und sowohl ihm als
auch mir offen ins Gesicht gesagt, das wenn ich mich nicht von ihm
trenne sie die Freundschaft zu mir als beendet erachtet.
Ich dachte zuerst, alles sei ein schlechter Scherz, denn selbst
wenn sie nicht mit meinem Partner klarkommt hätte das ja nicht
bedeutet, dass wir uns nicht mehr treffen können.
Leider ist sie zu frustriert gewesen und tolerierte meine Beziehung
nicht. Sie hat sich danach nicht mehr gemeldet, bis sie vor zwei
tagen an unserer Haustür auftauchte und offensichtlich bei
uns klingeln wollte, so dachte ich es zumindest.
Als sie mich sah, da ich gerade auf dem Weg zum Briefkasten war,
wurde sie erst blass und machte dann auf dem Absatz kehrt und reagierte
auch nicht auf mein lautes Rufen.
Ich schrieb ihr eine Nachricht, dass sie nicht vor mir weglaufen
müsste. Sie antwortete mit einer kurzen und sehr verletzenden
Nachricht "Nutten kenne ich nicht." Ich denke sie ist
mehr frustriert denn je und ich hätte mich schon lange von
dem Gedanken verabschieden müssen, dass ihr an unserer Freundschaft
etwas gelegen hat.
Vielmehr war es wohl so, dass wir als wir uns vor ein paar Jahren
trafen, noch dieselben Interessen hatten, sich aber nur einer von
uns weiterentwickelt und eine andere Richtung eingeschlagen hat
und wir deshalb nicht mehr zusammenkommen. ich komme daher zu dem
Schluss, dass sie nur eine gute Bekannte war, mit der ich immer
viel Spass hatte, aber die jetzt nicht mehr in mein Leben passt,
genauso wie mich Kleidungsstücke nur eine zeitlang begleiten
und irgendwann zu klein werden,mus ich mich auch von ihr verabschieden.
Ich werde aber immer die positiven Sachen in meiner Erinnerung behalten
, auch wenn sie mir mit ihrem Ausspruch sehr weh getan hat, aber
sie kann wohl nicht aus ihrer Haut."
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