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Während Erektionen bereits beim vorpubertären
Kind auftreten können, beginnt die Produktion von Sperma in
der Regel erst mit dem Einsetzen der Pubertät. Sperma
wird auch ohne eine "Anregung" durch Masturbation
gebildet, es geht dann meist in nächtlichen Pollutionen ab.
Das frische Ejakulat ist milchig-trüb und leicht glänzend.
Es riecht und schmeckt charakteristisch, sein pH-Wert liegt zwischen
7 und 8 und ist somit leicht basisch. Es ist mit glasigen, klebrigen
Fäden sowie kleinen Körnchen durchsetzt. Im Schnitt beträgt
das Volumen einer Ejakulation 2 bis 6 ml, wobei 1 ml durchschnittlich
20 bis 30 Millionen Spermien enthält (vgl. beim Hengst 22 Milliarden).
Das sind 0,5% des gesamten Ejakulats -- der Rest ist Samenflüssigkeit.
Die Samenflüssigkeit ist leicht salz-, protein- und
fruktosehaltig. Gelegentlich findet man gelbe Pigmente (sogenannte
Flavine), wodurch das Sperma auch leicht gelblich wirken
kann.
Des Weiteren enthält das Sperma viele Pheromone (Geruchsstoffe),
welche bei der Frau angeblich positive Reaktionen auslösen.
In einer Studie wurde "herausgefunden", dass Frauen, die
keinen Kontakt zu dem Sperma ihres Partners hatten, eher depressiv
waren als jene, die dies hatten. Diese Studie erweckt allerdings
den Anschein, Ursache und Wirkung vertauscht zu haben: Ein depressiver
Mensch wird sich womöglich sexuell weniger betätigen als
ein gesunder Mensch. Nach der genannten Studie würde die Depression
durch die mangelnde sexuelle Betätigung (hier den mangelnden
Kontakt zu Sperma) hervorgerufen, was als eher unwahrscheinlich
zu bezeichnen ist.
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