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Tee hilft gegen Stress!- aber was ist eigentlich Tee?


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Der Tee (chinesisch ?) ist ein heißes Aufgussgetränk, das aus Pflanzenteilen (Blättern, Knospen, Blüten, Stängel u.ä.) zubereitet wird.

Streng genommen (laut ISO-Norm 3720) ist Tee ausschließlich der Aufguss der Teepflanze Camellia sinensis (deren alter Name Thea sinensis immer noch häufig gebraucht wird). Dieser Aufguss wird als Schwarztee, bzw. Grüntee bezeichnet.

Aufgussgetränke aus anderen Pflanzen (Kräutertee oder Früchtetee) werden in der deutschen Umgangssprache auch häufig einfach nur als Tee bezeichnet, korrekt heißen sie aber teeähnliche Getränke.

Da diese Begriffsausdehnung in den meisten anderen Sprachen nicht möglich ist, muss man in fremdsprachigen Gesprächen aufpassen.

Beispielsweise, wird in England höchstens zurückgefragt, ob man den Tee white (mit Milch) oder black (ohne Milch) haben möchte. In Spanien ist Té nur schwarzer Tee, alles Andere heißt 'infusión'.

Lapsang Souchong Grüner, weißer und schwarzer Tee werden aus denselben Pflanzen (Teepflanzen Camellia sinensis und Camellia assamica) gewonnen, wobei beim grünen Tee der Fermentationsprozess durch kurzzeitiges Erhitzen der Teepflanze verhindert wird. Sowohl grüner als auch schwarzer Tee werden hauptsächlich in Asien, aber auch in Afrika, Amerika, Australien und sogar in Europa (auf den Azoren) produziert.

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Welche Teesorten gibt es? - Arten von Tee

Tee wird traditionellerweise auf vier verschiedene Arten hergestellt, das wesentliche Merkmal ist dabei der Grad der Fermentation:

  • weißer Tee – So genannt, weil die Epillärhärchen an der Blattunterseite den getrockneten Teeblättern eine weiß-silberne Farbe geben. Keine gewollte Fermentation. Junge Triebe werden geerntet und getrocknet (wie Heu). Nur Spitzentees eignen sich zur Produktion von weißem Tee. Er wird auch als Kaiser der Tees bezeichnet.
  • grüner Tee – minimale Fermentation. Bei der traditionellen Herstellung wird der Tee nach der Ernte in Eisenpfannen über dem Feuer gewelkt und dann getrocknet. Bei der industriellen Herstellung geschieht dies in großen gerührten Behältern. In Asien wird grüner Tee jedoch noch weiter unterteilt, z. B. in Japan in den "normalen" grünen Tee (Ryokucha), vor dem Aufguss erhitzten grünen Tee (Hojicha), mit Reisflocken gemischten grünen Tee ( Genmaicha) u. a.
  • Oolong – teilweise Fermentation. Nach der Ernte wird der Tee in Weidenkörben geschüttelt, der austretende Saft reagiert (= fermentiert) mit dem Sauerstoff der Luft. Dieser Prozess wird durch das Erhitzen in Eisenpfannen gestoppt.
  • Schwarztee wird in Ostasien eigentlich als roter Tee bezeichnet – Komplette Fermentation. Wie Oolong, der Fermentationsprozess wird aber nicht gestoppt. Erst nach längerer Zeit wird der Tee fertig getrocknet.
  • Puh-er-cha wird in Asien als schwarzer Tee bezeichnet und ist in der Tat auch wesentlich dunkler in der Farbe als der bei uns getrunkene Schwarztee – in der Tasse sieht er farblich eher aus wie Kaffee.

Teepflanze - Teeanbaugebiete


Die Teepflanze ist ursprünglich im südlichen China heimisch, wird heute aber auch in vielen anderen asiatischen Ländern angebaut, außerhalb Asiens dagegen bisher kaum. Seinen deutschen Namen hat der Tee aus dem Min-Dialekt der südchinesischen Stadt Xiamen, wo das Schriftzeichen ? te ausgesprochen wird. Die nordchinesische Mandarin-Aussprache ist cha und davon leitet sich das russische, arabische, türkische, ... Wort tschai ab.

Der Grüne Tee hat in Asien eine starke kulturelle Verankerung, auch verbunden mit religiösen Riten. Je nach Gebiet wird grüner Tee unterschiedlich zubereitet und konsumiert. Überall werden dafür aber spezielles Geschirr und andere Utensilien verwendet. Für den optimalen Geschmack ist auch die Wasserqualität sowie die Wassertemperatur (60 - 95 °C, je nach Tee) maßgebend.

Bekannte Teeanbaugebiete, nach denen auch die dort produzierten Sorten benannt sind, sind

  • Rize – Nordosten der Türkei, Lasische Bauern, Schwarztee, gute Qualität
  • Darjeeling – Nordostindien in ca. 2.000 m Höhe, Südhänge des Himalaya – hell, fein, aromatisch.
  • Assam – Nordindien, Hochebene am Brahmaputra – kräftig, dunkel, würzig.
  • Bengalen – Bangladesch – delikat, großblättrig, ein idealer Frühstückstee.
  • Ceylon – Sri Lanka – Allrounder, feiner, dunkler Tee, ein Standardbestandteil von vielen Teemischungen.
  • Hangzhou – China – blumig, natürlich, nur als Grüntee
  • Yunnan – China – blumig, natürlich, ob als Grüntee, halbfermentiert oder Schwarztee
  • Afrika – Mosambik, Kenia, Simbabwe, beste Qualität, besonders aus Kenia, Ernte das ganze Jahr.
  • Java – Indonesien – hell und fruchtig
  • Sumatra – Indonesien – Ernte das ganze Jahr, guter Alltagstee
  • Georgien – guter Alltagstee, jedoch nicht mit dem (früher) so weltberühmten guten
  • Russischen Tee zu verwechseln – auch Karawanentee genannt – denn dieser Tee stammte ja nicht aus Georgien!
  • Brasilien – Teeproduktion in japanischer Regie, vielversprechende Erfolge
  • Japan – kommt selten außerhalb von Japan in den Handel, wird im Lande dringend gebraucht. Das etwas kühlere Klima gibt ihm seine besondere Note.
  • Formosa – Taiwan – vor allem hochwertige Oolongs, besonders in den USA beliebt, auch
  • Pouchong, leicht fermentierter Tee

Tee hilft gegen Stress!Hektik in der Arbeit, Anspannung am Feierabend und dazu noch Wetterumschwünge hinterlassenselbst beim Stärksten mit der Zeit ihre Spuren. Kein Wunder wenn man sich dabei den einoder anderen Schnupfen einfängt.Gönnen Sie sich hier und da doch mal eine Pause, um wieder zur Ruhe zu kommen.Einfach Wasser aufkochen, Tee aufgießen, ziehen lassen, einschenken und - genießen.Grüner Tee stärkt durch seine Vitamine und Spurenelemente sogar noch die Immunkräfte. Unser Tipp: Rooibos Tee ist ebenfalls gesund und kann auch direkt vor dem Schlafengehn getrunken werden.






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