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Welche Teesorten gibt es? - Arten von Tee
Tee wird traditionellerweise auf vier verschiedene Arten hergestellt,
das wesentliche Merkmal ist dabei der Grad der Fermentation:
- weißer Tee So genannt, weil die Epillärhärchen
an der Blattunterseite den getrockneten Teeblättern eine
weiß-silberne Farbe geben. Keine gewollte Fermentation.
Junge Triebe werden geerntet und getrocknet (wie Heu). Nur Spitzentees
eignen sich zur Produktion von weißem Tee. Er wird auch
als Kaiser der Tees bezeichnet.
- grüner Tee minimale Fermentation. Bei der
traditionellen Herstellung wird der Tee nach der Ernte in Eisenpfannen
über dem Feuer gewelkt und dann getrocknet. Bei der industriellen
Herstellung geschieht dies in großen gerührten Behältern.
In Asien wird grüner Tee jedoch noch weiter unterteilt, z.
B. in Japan in den "normalen" grünen Tee (Ryokucha),
vor dem Aufguss erhitzten grünen Tee (Hojicha), mit Reisflocken
gemischten grünen Tee ( Genmaicha) u. a.
- Oolong teilweise Fermentation. Nach der Ernte
wird der Tee in Weidenkörben geschüttelt, der austretende
Saft reagiert (= fermentiert) mit dem Sauerstoff der Luft. Dieser
Prozess wird durch das Erhitzen in Eisenpfannen gestoppt.
- Schwarztee wird in Ostasien eigentlich als roter Tee
bezeichnet Komplette Fermentation. Wie Oolong, der Fermentationsprozess
wird aber nicht gestoppt. Erst nach längerer Zeit wird der
Tee fertig getrocknet.
- Puh-er-cha wird in Asien als schwarzer Tee bezeichnet
und ist in der Tat auch wesentlich dunkler in der Farbe als der
bei uns getrunkene Schwarztee in der Tasse sieht er farblich
eher aus wie Kaffee.
Teepflanze - Teeanbaugebiete
Die Teepflanze ist ursprünglich im südlichen China heimisch,
wird heute aber auch in vielen anderen asiatischen Ländern
angebaut, außerhalb Asiens dagegen bisher kaum. Seinen deutschen
Namen hat der Tee aus dem Min-Dialekt der südchinesischen Stadt
Xiamen, wo das Schriftzeichen ? te ausgesprochen wird. Die nordchinesische
Mandarin-Aussprache ist cha und davon leitet sich das russische,
arabische, türkische, ... Wort tschai ab.
Der Grüne Tee hat in Asien eine starke kulturelle Verankerung,
auch verbunden mit religiösen Riten. Je nach Gebiet wird grüner
Tee unterschiedlich zubereitet und konsumiert. Überall werden
dafür aber spezielles Geschirr und andere Utensilien verwendet.
Für den optimalen Geschmack ist auch die Wasserqualität
sowie die Wassertemperatur (60 - 95 °C, je nach Tee) maßgebend.
Bekannte Teeanbaugebiete, nach denen auch die dort produzierten
Sorten benannt sind, sind
- Rize Nordosten der Türkei, Lasische Bauern, Schwarztee,
gute Qualität
- Darjeeling Nordostindien in ca. 2.000 m Höhe, Südhänge
des Himalaya hell, fein, aromatisch.
- Assam Nordindien, Hochebene am Brahmaputra kräftig,
dunkel, würzig.
- Bengalen Bangladesch delikat, großblättrig,
ein idealer Frühstückstee.
- Ceylon Sri Lanka Allrounder, feiner, dunkler Tee,
ein Standardbestandteil von vielen Teemischungen.
- Hangzhou China blumig, natürlich, nur als
Grüntee
- Yunnan China blumig, natürlich, ob als Grüntee,
halbfermentiert oder Schwarztee
- Afrika Mosambik, Kenia, Simbabwe, beste Qualität,
besonders aus Kenia, Ernte das ganze Jahr.
- Java Indonesien hell und fruchtig
- Sumatra Indonesien Ernte das ganze Jahr, guter
Alltagstee
- Georgien guter Alltagstee, jedoch nicht mit dem (früher)
so weltberühmten guten
- Russischen Tee zu verwechseln auch Karawanentee genannt
denn dieser Tee stammte ja nicht aus Georgien!
- Brasilien Teeproduktion in japanischer Regie, vielversprechende
Erfolge
- Japan kommt selten außerhalb von Japan in den Handel,
wird im Lande dringend gebraucht. Das etwas kühlere Klima
gibt ihm seine besondere Note.
- Formosa Taiwan vor allem hochwertige Oolongs,
besonders in den USA beliebt, auch
- Pouchong, leicht fermentierter Tee
Tee hilft gegen Stress!Hektik in der Arbeit, Anspannung am Feierabend
und dazu noch Wetterumschwünge hinterlassenselbst beim Stärksten
mit der Zeit ihre Spuren. Kein Wunder wenn man sich dabei den einoder
anderen Schnupfen einfängt.Gönnen Sie sich hier und da doch mal
eine Pause, um wieder zur Ruhe zu kommen.Einfach Wasser aufkochen,
Tee aufgießen, ziehen lassen, einschenken und - genießen.Grüner
Tee stärkt durch seine Vitamine und Spurenelemente sogar noch die
Immunkräfte. Unser Tipp: Rooibos Tee ist ebenfalls gesund und kann
auch direkt vor dem Schlafengehn getrunken werden.
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